MainPost vom 03.09.2015:

Frauen der TG Heidingsfeld steigen auf

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Ungeschlagen holten sich die Frauen der TG Heidingsfeld den Titel in der Bezirksklasse 1. Sie schlagen künftig in Unterfrankens höchster Spielklasse, der Bezirksliga, auf. Für die Punkte sorgten (hinten von links) Lara Ann Voß, Ulrike Jaques, Steffi Hitry, Jutta Ahnert und Katja Pfertner-Rüdiger sowie (vorne von links) Katharina Schallmaier und Angela Spahn. Es fehlen Kristina Pape, Stephanie Merbach und Diana Siedler.

Männer 3 der TG Heidingsfeld vorne

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Neu im Medenzirkus startete heuer die dritte Tennis-Männermannschaft der TG Heidingsfeld. Mit nur einem Unentschieden gegen den SV Bütthard und drei Siegen feierte das Team gleich die Meisterschaft der Kreisklasse 3. Im kommenden Jahr schlägt das Team in der Kreisklasse 2 auf. Am Erfolg waren beteiligt (von links) Nikolaus Arlt, Simon Bareis, Noel Scheder, Leo Albert und Tobias Reuther.

 Meisterliche Juniorinnen 18 der TGH

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Auf dem ersten Tabellenplatz in der Bezirksklasse 2 landeten heuer die Juniorinnen 18 der TG Heidingsfeld (11:1-Punkte) vor dem TSV Güntersleben (10:2). Am Erfolg beteiligt waren (von links) Trainer Imanuel Peter, Cara Scheder, Amelie Frantz, Theresa Frantz, Verena Bermüller, Teresa Oscar und Johanna Beyer. Auf dem Bild fehlen Eva Wilhelm, Sarah Brenner und Juliane Zens.

Männer 30 der TGH auf Platz eins

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Die neu gemeldete Tennis-Mannschaft der Männer 30 der TG Heidingsfeld landete einen Start-Ziel-Sieg in der Kreisklasse 1. Ungeschlagen holte sich das Team mit (von links) Ralph Merz, Nicolas Wucherer, Markus Schad, Matthias Riss, Jörg Korczinski und Kai Fehske die Meisterschaft und schlägt in der kommenden Saison in der Bezirksklasse 2 auf. Auf dem Bild fehlen Andreas Reuter und Marium Dirauf.

MainPost vom 02.09.2015:
Turniersieg der Heidingsfelder Handballer
 

Handball-Bezirksoberligist TG Heidingsfeld gewann in Frammersbach das vom TSV Partenstein ausgerichtete Turnier um den Fuhrmanns-Cup. Erst im letzten von fünf Spielen kassierte das Team von Trainer Manfred Wirth beim 11:15 gegen den Liga-Rivalen TSV Partenstein die erste Niederlage, in den vier Partien zuvor waren die zu Saisonbeginn enorm verstärkten Heidingsfelder ungeschlagen geblieben. Gleichwohl konnte die TGH nicht durchgehend überzeugen. Bisweilen fehlte im spieltaktischen Bereich noch der Feinschliff, doch Trainer Wirth hat bis zum Saisonstart am Sonntag, 27. September, zu Hause gegen die TG Höchberg noch Gelegenheit, für diesen Feinschliff zu sorgen.

Vierter des Turniers wurde der Heidingsfelder Liga-Rivale DJK Waldbüttebrunn II, der nach starken Partien zu Beginn gegen Ende etwas abbaute. Im direkten Vergleich mit den Heidingsfeldern unterlag die Mannschaft von Trainer Martin Keupp mit 12:19. Immerhin hatte die Bayernliga-Reserve zu Beginn Turnierausrichter Partenstein mit 14:12 bezwungen. Eine gelungene Generalprobe für den Saisonauftakt, gastiert doch die DJK-Reserve beim Rundenstart am Samstag, 26. September, wieder bei den Spessartern.

Endstand, 1. TG Heidingsfeld I 7:3/81:66, 2. TV Gelnhausen 7:3/67:58, 3. TV Haibach 6:4/75:68, 4. DJK Waldbüttelbrunn II 6:4/69:75, 5. TSV Partenstein 4:6/71:66, 6. TG Heidingsfeld II 0:10/49:79.


MainPost vom 29.07.2015:

Heidingsfelder Kanuten fischen sieben Mal Gold aus dem Altrhein

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(pm) Sieben Siege fischten sich die Kanusportler der TG Heidingsfeld-Würzburg bei den süddeutschen Meisterschaften aus dem Altrhein. Bei den Titelkämpfen in Mannheim-Sandhofen sorgte der jüngste Würzburger Teilnehmer Roan Schulze (9 Jahre) für einen der Höhepunkte aus Würzburger Sicht, als er sich über 1000 Meter Gold sicherte. Yannick Meinusch (11) siegte deutlich über die 2000-Meter-Distanz. In einem spannenden Rennen gewann Moritz Meinusch (14) über 2000 Meter. Erfolgreichster Sportler aus Würzburg ist der für Aschaffenburg startende Michael Pabst (16), der nicht nur mit seinen Partnern im K2 (1000 m) und K4 (500 m) Süddeutscher Meister wurde, sondern auch im K1 über die Langstrecke 5000 Meter den Titel holte. Das Bild zeigt (von links) Yannick Meinusch (K2, 500m, 3.; K1, 500m, 1.; K1, 1000m, 1.; K1, 2000m, 3.; KMK, 3.), Lukas Zuber (K2, 500m, 3.; K1, 500m, VL 1./EL 7.; K1, 1000m, 5.; K1, 2000m, 5.; KMK 14.), Gabriel di Palma (K2, 500m, VL4./ZL3./EL6.; K4, 500m, 5.; K1, 1000m, 9., KMK 14.), Jessica Gabriel (K2, 500m, VL3./EL4.; K1, 1000m, VL5./ZL6.; K4, 500m, 3.; K1, 500m, VL6.; K1, 200m, VL4./ZL7.; K2, 200m VL4./ZL1./EL6.; K1, 5000m, 6.), Moritz Meinusch (K2, 500m, VL4./ZL3./EL6.; K1, 500m, VL2./ZL2./EL A6.; K4, 500m, 5.; K1, 100m, 5.; K1, 2000m, 1., KMK 5.), Alexandra Pabst (K1, 500m, VL7; K2, 500m, VL4./ZL4.; K1, 1000m, 7.; K1, 2000m, 4.; KMK, 13.), Michael Pabst (K1, 1000m, VL2/ZL2/EL A7.; K1, 500m, VL3./ZL5./EL B5.; K2, 500m, VL3./ZL2./EL5.; K4, 500m, 1.; K2, 1000m, VL1/EL1; K1, 200m, VL3./ZL3./EL A9.; K1, 5000m, 1.), Roan Schulze (K1, 1000m, 1.; KMK, 3.).

 


 

MainPost vom 11.07.2015:

30 Siege für Heidingsfelder Kanuten bei der bayerischen Meisterschaft

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(pm) 30 Siege, acht zweite Plätze und fünfmal Rang drei – so lautet die beeindruckende Bilanz der Kanurennsportler der TGW Heidingsfeld bei den bayerischen Meisterschaften in Coburg. Unter dem Strich erreichten 14 Athleten 43 Medaillen. Das nächste Ziel ist nun die süddeutsche Meisterschaft in Mannheim an diesem Wochenende. Das Bild zeigt das erfolgreiche Team mit (hinten von links) Tom Götz (einmal erster Platz), Timo Müller (einmal erster Platz), Michael Pabst (zweimal erster Platz, dreimal zweiter Platz, einmal dritter Platz), Moritz Meinusch (achtmal erster Platz), Alexandra Pabst (zweimal erster Platz, einmal dritter Platz), Jessica Gabriel (sechsmal erster Platz, einmal zweiter Platz), Gabriel Di Palma (fünfmal erster Platz, zweimal dritter Platz) sowie (vorne von links) Leander Ruhe (einmal zweiter Platz), Leonard Schmidt (zweimal erster Platz, einmal zweiter Platz), Roan Schulze (sechsmal erster Platz, viermal zweiter Platz), Lukas Zuber (dreimal erster Platz, dreimal zweiter Platz, einmal dritter Platz), Jule Ruhe (zweimal erster Platz) und Yannik Meinusch (fünfmal erster Platz, zweimal zweiter Platz). Es fehlt Ryan Wiesen (fünfmal vierter Platz).

 


 

 

MainPost vom 03.07.2015:

Männer 75 der TG Heidingsfeld feiern Meisterschaft

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Ohne Punktverlust marschierten die Männer 75 der TG Heidingsfeld wie schon im vergangenen Jahr zur Meisterschaft in der Bayernliga Nord. Schon am ersten Spieltag eroberten sie sich die Tabellenspitze und ließen sich auch nicht mehr von dort verdrängen. Aber damit ist die Saison für die Tennisrecken noch nicht zu Ende. Am Dienstag, 7. Juli, um 11 Uhr kommt es auf der Tennisanlage der TG Heidingsfeld am Wiesenweg zum Endspiel um die Bayerische Meisterschaft gegen das Team von Luitpoldpark München. Schon 2014 trafen die beiden Mannschaften damals zum Endspiel in München aufeinander, das die Würzburger knapp verloren hatten. Diesmal wollen die TGH'ler den Spieß umdrehen und den gesamtbayerischen Titel holen. Allerdings reisen die Münchner mit rund 25 Spielern und Fans an, so dass Endspielatmosphäre herrschen dürfte. Die Heidingsfelder hoffen, dass auch sie von zahlreichen Zuschauern aus der Region unterstützt werden und Fans zum Anfeuern auf die Anlage kommen Am Erfolg beteiligt waren, hinten von links Karl Beck, Ernst Hirsch, Hermann Sautner und Rudi Felgenhauer. Vorne von links Hans Pfarr, Julian Schmitt und Rolf Zubeil.

 

 


 

 

MainPost vom 27.06.2015:

Heidingsfelder Kanuten sammeln 24 Medaillen

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Erfolgreiches Heidingsfelder Kanuteam: Das Bild zeigt (hinten von links) Roan Schulze, Timo Müller, Michael Pabst, Julian Müller, Gabriel Di Palma, Moritz Meinusch, Jessica Gabriel sowie (vorne von links) Tom Götz, Alexandra Pabst, Lukas Zuber und Ryan Wiesen.

 

Bei der 56. Mainregatta in Kleinheubach war die Kanuabteilung der TGW-Heidingsfeld mit elf Athleten vertreten, die insgesamt 24 Medaillen gewannen.

Ergebnisse, Roan Schulze (Schüler C): 1. K1 200m, 1. K1 1500m; (Schüler B): 1. K1 500m, 2. K2 500m. Lukas Zuber (Schüler B): 4. K1 500m, 4. K2 200m, 2. K2 500m, 5. K1 1500m. Timo Mueller (Schüler A): VL 5. / ZL 7. K1 200m, 8. K2 500m, 4. K2 1500m. Tom Goetz (Schüler A): VL 7. K1 200m, VL 3. K1 500m, 8. K2 500m, 2. K4 500m, 4. K2 1500m. Ryan Wiesen (Schüler A): VL 3. / ZL 6. K1 200m, VL 8. K1 500m, 5. K4 500m, 1. K4 1500m. Moritz Meinusch (Schüler A): VL 2. / ZL 1. / EL 4. K1 200m, VL 1. / EL 2. K1 500m, 2. K2 500m, 2. K4 500m, 2. K1 1500m. Gabriel Di Palma (Schüler A): VL 1. / EL 6. K1 200m, VL 3. K1 500m, 2. K2 500m, 2. K4 500m. Alexandra Pabst (Schüler A): VL 4. K1 200m, VL 8. K1 500m, 3. K2 500m, 7. K1 1500m. Jessica Gabriel (Jugend): VL 6. K1 200m, VL 5. K1 500m, 4. K2 200m, 4. K2 500m, 3. K4 500m, 1. K2 5000m, EL 1. G4 500m. Julian Mueller (Jugend): VL 8. K1 200m, VL 6. K1 500m, 5. K2 500m, 9. K1 5000m. Michael Pabst (Jugend): VL 2. / ZL 1. / EL 8. K1 200m, VL 2. K1 500m, 1. K2 500m, 3. K1 5000m, VL 1. / EL 1. G4 500m; (Herren Junioren): VL 5. K1 200m, VL 3. / EL 7. K2 200m, VL 3. / EL 6. K1 200m, 3. K2 500m, 2. K4 500m.

 


 

MainPost vom 27.05.2015:

Medaillenregen beim Saisonstart der Heidingsfelder Kanuten

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Die Rennkanuten der TG Würzburg-Heidingsfeld haben bei der 40. Großen Mainzer Kanuregatta einen vielversprechenden Saisonstart hingelegt. Bei guten äußeren Bedingungen holten die Würzburger trotz eines im Vergleich zu den anderen teilnehmenden Vereinen eher kleinen Aufgebots sieben Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen. Die Heidingsfelder Rennkanuten beendeten mehr als die Hälfte ihrer insgesamt 25 Einzelläufe auf dem Podest. Unser Bild zeigt die erfolgreichen Starter der TG Würzburg-Heidingsfeld (hinten von links) Timo Müller, Moritz Meinusch, Michael Pabst sowie (vorne von links) Yannik Meinusch, Alexandra Pabst, Roan Schulze und Tom Götz.

 


 

MainPost vom 23.05.2015:

WÜRZBURG
Michael Pabst holt trotz Paddelbruch noch Bronze

Unterfränkisches Duo landet bei deutscher Meisterschaft im Kanumarathon auf dem dritten Platz

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Glückliche Teilnehmer an der Kanumarathon-Meisterschaft: (von links) Michael Pabst, Alexandra Pabst, Moritz Meinusch.

(sp/tm) Der 16-jährige Michael Pabst von der TGW-Heidingsfeld hat bei der deutschen Kanumarathon-Meisterschaft in Rheine an der Ems zusammen mit dem Aschaffenburger Lukas Möller im Zweierkajak den dritten Rang belegt. Beim Kanumarathon müssen nicht nur 21,3 Kilometer Paddeln bewältigt werden. Es stehen auch drei Portagen an. Dabei heißt es: Am Steg anlanden, raus aus dem Boot, mit Kajak, der mindestens 12 Kilogramm wiegt, in der Hand 100 Meter sprinten, dann wieder schnellstmöglich einsteigen und weiterpaddeln.

 

Zu Beginn des Rennens hatte das unterfränkische Duo Pech. Auf den ersten Metern nach dem Start, brach Michael Pabsts Paddel beim Kontakt mit einem gegnerischen Boot. Die beiden mussten vom Ende des 24er-Feldes das Rennen fortführen, legten aber eine fulminante Aufholjagd hin und schafften es noch auf das Treppchen.

 

Von der TGWH starteten auch Moritz Meinusch und Alexandra Pabst, die ihr Debüt auf einem Kanumarathon (Schüler A über 10,9 km, ohne Portage) gaben. Moritz Meinusch fuhr im K1 ein gutes Renen, lag im Feld der 19 Booten stets in der Spitzengruppe und verpasste als Vierter eine Medaille noch ganz knapp.

 


 

MainPost vom 13.05.2015:

Turngemeinde Heidingsfeld hat Vorstand des Jahres

Vorstand des Jahres 2014: Main-Post ehrt die Führung der Turngemeinde Würzburg-Heidingsfeld um Bruno Stumpf

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Die TG Würzburg Heidingsfeld hat den Vorstand des Jahres 2014: (im Bild, von links) Robert Menschick (Main-Post), Christoph Hoffmann (Verband der Würzburger Sportvereine), Manfred Heuer (Sparkasse Mainfranken), Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake, TGWH-Jugendleiter Jan Penquitt, 2. TGWH-Vorsitzende Andrea Germeroth, TGWH-Schatzmeister Alexander Dietz, bisheriger TGWH-Vorsitzender Bruno Stumpf, 3. TGWH-Vorsitzende Anke Wohlfart, Andreas Jungbauer (Main-Post) und Sportreferent Muchtar Al Ghusain.Foto: Theresa Müller

Dass die Vorstandschaft der Turngemeinde Würzburg-Heidingsfeld von 1861 (TGWH) in den letzten Jahren Außergewöhnliches geleistet hat, ist kein Geheimnis mehr. Sichtbares Zeichen für den Mut, die Leidenschaft und das Durchhaltevermögen ist die neue Dreifachturnhalle an der Jahnwiese, die letztes Jahr eröffnet wurde und die dem 1700 Mitglieder zählenden Verein ganz neue Möglichkeiten schafft.

 

Die Auszeichnung „Vorstand des Jahres 2014“ geht deshalb nach dem Urteil der Jury aus Vertretern von Sport und Stadt, Journalisten der Main-Post und unterstützenden Organisationen an die TGWH-Vereinsführung um ihren bisherigen Kopf Bruno Stumpf. Mit ihm wurden ausgezeichnet: 2. Vorsitzende Andrea Germeroth, 3. Vorsitzende Anke Wohlfart, Schatzmeister Alexander Dietz und Jugendleiter Jan Penquitt. Belohnt wurden sie mit dem großen Main-Post-Wanderpokal und einem Preisgeld von 1000 Euro, das die Sparkasse Mainfranken gestiftet hatte. Bei der Preisübergabe im Rahmen der Jahrestagung des Verbandes Würzburger Sportvereine (VWS) würdigte Andreas Jungbauer, Würzburger Redaktionsleiter der Main-Post, die große Leistung der Vorstandschaft bei der Modernisierung und Erweiterung der Vereinsanlagen, aber auch die Initiativen für die sportliche Weiterentwicklung und das Vereinsleben. Zu den Gratulanten gehörte auch VWS-Präsident Christoph Hoffmann.

 

Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake unterstrich die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in den Vereinen, ohne das kein Vereinsleben, keine Nachwuchsförderung und kein sportlich-geselliges Miteinander möglich sei. Umso mehr freue sie sich, dass mit den Auszeichnungen der Main-Post zum„Vorstand des Jahres“ und zu den „Guten Seele im Verein“ gewürdigt und gezeigt wird, welch hervorragende Arbeit die ehrenamtlich Tätigen für den Würzburger Sport auf der Funktionärsebene und an der Basis leisten.

 

Bruno Stumpf selbst sieht in der Auszeichnung nicht nur eine persönliche Ehrung, sondern eine für den gesamten Verein und auch für den Stadtteil. Stumpf stammt selbst aus Heidingsfeld und kam schon in früher Jugend als Handballer zur TGWH. Sein Vorgänger Jochen Ohlhaut, der fast 25 Jahre den Verein geleitet hatte, brachte ihn in die Vorstandschaft, wo er zunächst zwei Jahre Stellvertreter und dann neun Jahre Vorsitzender war.

 

Großen Respekt zollt Stumpf seinem Vorgänger, der 1993 „Vorstand des Jahres“ war. „Wenn Ohlhaut die finanzielle Situation nicht so im Griff gehabt hätte, wäre es für uns schwierig geworden, unsere Ziele zu erreichen“, sagt Bruno Stumpf anerkennend.

 

Was ihn bewogen hat, trotz seiner beruflichen Bindung als Krankenhausdirektor dieses zeitaufwendige Ehrenamt zu übernehmen? „Ich wollte dem Verein etwas zurückgeben, was er mir gegeben hat“, nennt Bruno Stumpf den ersten seiner Beweggründe. Der zweite: Er habe etwas bewirken wollen, nämlich den Verein auf Vordermann zu bringen, den klassischen Turnverein mit angeschlossenen Abteilungen umzuwandeln in einen Mehrspartenverein, um den Abteilungen mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung zu geben. Schließlich und vor allem wollte er „etwas mit der Halle machen.“

 

Zehn Jahre lang hat Bruno Stumpf für sein großes Ziel Verhandlungen geführt, vor allem mit dem Nachbarn, der Möbelfirma Neubert, aber auch mit der Stadt. Welcher Zeitaufwand und welche Mühe dafür nötig waren, schlagen sich in 65 Seiten Notarvertrag nieder.

 

Nun steht nach einer „irre schweren Zeit“ in neun Jahren als Vorstand eine stolze Bilanz da: die Sanierung und Umgestaltung der Sportanlagen aus den 60er Jahren, der Bau der neuen Dreifachturnhalle für 4,5 Millionen Euro, die Erneuerung des Eingangsbereichs mit barrierefreiem Zugang, der komplette Umbau der Gaststätte, die Dämmung der alten Sporthalle, die Erneuerung der sanitären Einrichtungen, die Verbesserung der Kanu-Anlegestelle. Dazu die Umstellung der Heizung von Erdöl auf Erdgas und die energetische Sanierung des Gebäudes mit zwei Wohnungen und einer Physio-Praxis.

 

Neben den baulichen Aktivitäten regte Stumpf die Gründung eines Fördervereins an, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wie die „Tage der Bewegung“ oder die Faschingsparty gemeinsam mit der Gilde Giemaul. Dass er alle seine Ziele erreicht hat, dafür dankt Stumpf seinen Vorstandskollegen, denn allein könne man das, gerade wenn man noch im Beruf steht, in dieser Intensität nicht schaffen. Und so wünscht sich Stumpf für die Zukunft vor allem eines: Dass sich die Mitarbeit auf eine breitere Ebene stellen lässt. Glücklicherweise spüre man bei der jüngeren Generation eine wachsende Bereitschaft, hier mitzuwirken.

 

Höchsten Respekt zollte der neue Vorsitzende Norbert Mohr seinem Vorgänger und seinem Team. „Das hätte kein anderer in dieser Form geschafft“, meint Mohr. Der gebürtige Würzburger kam 1973 als Rennsportler zur Kanu-Abteilung der TGWH. Als Versicherungskaufmann ist Mohr Leiter einer Geschäftsstelle und beruflich ausgelastet. Dennoch möchte auch er dem Verein etwas zurückzugeben für „die wunderschöne Jugend am Wiesenweg“, wo er viele gute Freunde gefunden hat. Und so hat er sich zum Ziel gesetzt: Dass man so eine schöne Sportstätte nicht als Selbstverständlichkeit sieht, sondern sie gemeinsam pflegt und zur Gewinnung neuer Mitglieder nutzt.

 

 

 

MainPost vom 17.04.2015:

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